Herzlich willkommen beim

Sportkreis Buchen

im Badischen Sportbund Nord e.V.

Antrittsbesuch des neuen Präsidenten des Badischen Sportbundes in Buchen

V.l.n.r. Geschäftsführer des BSB, Eitel, Vorstizender des Sportkreises Buchen, Jehle, Präsident des BSB, Dr. Lenz, stellv. Sportkreisvorsitzender, Ebert.
V.l.n.r. Geschäftsführer des BSB, Eitel, Vorstizender des Sportkreises Buchen, Jehle, Präsident des BSB, Dr. Lenz, stellv. Sportkreisvorsitzender, Ebert.

 

Der neue Präsident Dr. Martin Lenz war mit dem Geschäftsführer des Badischen Sportbundes Herr Eitel auf Stippvisite beim Sportkreis Buchen.

Ein strammes Programm hat Dr. M. Lenz vor der Brust. Innerhalb von zwei Wochen will der gewählte Präsident des Badischen Sportbundes alle neun Sportkreise seines Amtsbereiches in Nordbaden besuchen. Der Sportkreis Buchen war der zweite Kreis nach Pforzheim dem er einen Besuch abgestattet hat.

Angetan war er, im Hauptberuf Sport -und Sozialbürgermeister der Stadt Karlsruhe, von der ehrenamtlichen Arbeit die im hiesigen Sportkreis geleistet wird. Erfreut war der Präsident auch über die Förderung durch den Neckar-Odenwald-Kreis sowie durch die Städte und Gemeinden, die der Sportkreis und seine Vereine erfahren. Dadurch ist es möglich die Förderung von Übungsleitern zu verbessern.
Positiv angetan war Dr. M. Lenz von der Kooperation mit den Neckar-Odenwald-Kliniken, mit Bildungsangebote über sportorthopädischen und sporttraumatologischen Inhalte, für Übungsleiter, Trainer und Vereinsmitglieder.  



Sportkreistag 2016

Gewählter Sportkreisvorstand-vl. stv. Vorsitzender J. Galm, Vertreter der Fachverbände K. Bonaszewski,  Vorsitzende Frauen im Sport R. Gogollok, Sportkreisvorsitzender M. Jehle, Kassenwart Kl. Müller, Schrift/Pressewart W. Jaufmann. Auf dem Bild fehlen: stv. Sportkreisvorsitzender H. Ebert und Vorsitzender Sportkreisjugend W. Mohr
Gewählter Sportkreisvorstand-vl. stv. Vorsitzender J. Galm, Vertreter der Fachverbände K. Bonaszewski, Vorsitzende Frauen im Sport R. Gogollok, Sportkreisvorsitzender M. Jehle, Kassenwart Kl. Müller, Schrift/Pressewart W. Jaufmann. Auf dem Bild fehlen: stv. Sportkreisvorsitzender H. Ebert und Vorsitzender Sportkreisjugend W. Mohr

 

Zu dem am vergangenen Freitagabend im „Haus der offenen Tür“ in Walldürn stattgefundenen 35. Sportkreistag des Sportkreises Buchen konnte Sportkreis-Vorsitzender Manfred Jehle nach der Sitzungseröffnung eingangs neben den erschienen Vereinsdelegierten und Vorstandsmitgliedern als Ehrengäste aus Politik und Sport insbesondere auch die Bundestagsabgeordnete und Sportkreisvorsitzende des Sportkreises Mosbach, Dr. Dorothee Schlegel, den 1. Landesbeamten des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Björn-Christian Kleih, den 1. Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt Walldürn, Theo Staudenmaier, den Bürgermeister der Stadt Buchen; Roland Burger, den Präsidenten des Badischen Sportbundes, Heinz Janalik sowie BSB-Geschäftsführer Wolfgang Eitel, den Vorsitzenden der Baden-Württembergischen Sportjugend, H. Zyprian, den Sportkreisvorsitzenden des Sportkreises Tauberbischofsheim, Manfred Joachim, den Ehrenkreisvorsitzenden Rudi Arnold, sowie H. Noe vom Ehrenamtszentrum des Neckar-Odenwald-Kreises begrüßen und willkommen heißen.
Der sich dieser Begrüßungsansprache anschließenden Totenehrung für die in den letzten drei Jahren verstorbenen Sportkreismitglieder schlossen sich sodann die Grußworte der Ehrengäste an.
Den Auftakt machte hierbei der 1. Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt Walldürn, Theo Staudenmaier, der allen Teilnehmern dieses 35. Sportkreistages des Sportkreises Buchen die herzlichsten Grüße der Stadt Walldürn, des verhinderten Bürgermeisters Markus Günther und des Gemeinderates übermittelte und sich sehr erfreut zeigte über die Vergabe der Ausrichtung dieses 35. Sportkreistages an die Wallfahrts- und Garnisonsstadt Walldürn. Wie er in seiner kurzen Grußansprache besonders betonen und hervorheben konnte, gehöre die Stadt Walldürn mit ihren 19 Sportmitgliedsvereinen innerhalb des gesamten Stadtgebietes sicherlich zu den Städten mit den meisten Vereinen innerhalb des Sportkreises Buchen.
Die stattliche Anzahl von über 36.000 Mitgliedern, die durch den Sportkreis Buchen vertreten würden, dokumentiere zum einen, dass der Breitensport und damit verbunden das Ehrenamt immer noch einen hohen Stellenwert in allen Städten und Gemeinden genieße. Die ehrenamtlichen Betreuer, Übungsleiter und Funktionäre der Vereine seien wie ein Fundament für die Gesellschaft von heute - insbesondere in der Jugendarbeit. Zum anderen sei es förderlich für diese Region, mit einem starken Verband im Rücken die Interessen und Forderungen gegenüber den Ballungsräumen erfolgreich durchzusetzen. Eine Herkules-Aufgabe sei es derzeit für die Vereine und Verbände, sich den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen und den geänderten Bedingungen anzupassen. Nicht nur aufgrund des demografischen Wandels müssten die Vereine reagieren, müssten nach neuen Strukturen suchen, neue Angebote schaffen, auf der anderen Seite jedoch auch Bewährtes beibehalten. Bei genügender Veränderungsbereitschaft könnten die Sportvereine auch weiterhin einer guten Zukunft entgegensehen.
Als nächster Grußredner übermittelte sodann der 1. Landesbeamte des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Björn-Christian Kleih, allen Teilnehmern dieses 35. Sportkreistages des Sportkreises Buchen die beste Grüße und Wünsche des Neckar-Odenwald-Kreises und des andersweitig terminlich gebundenen Landrates Dr. Achim Brötel.
Wie Dr. Kleih besonders betonen und hervorheben konnte, würden die Wirkungen des Sports weit über die individuellen Effekte hinausge-hen. Der Sport stärke und kräftige die Gesellschaft, und er sorge für Zusammenhalt und Gemeinschaft. Wer gemeinsam Sport treibe, der empfinde Zusammengehörigkeit, Teamgeist, Kameradschaft. Wer mit einer Mannschaft oder einem Athleten mitfiebere, der finde immer auch Gleichgesinnte. Der Sport vermittle Freude an der eigenen Leistung sowie Respekt vor anderen Menschen und deren Leistungen. Sport stifte Gemeinschaft aber auch über das ehrenamtliche Engagement in den vielen Sportvereinen. Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen trete immer wieder klar zu Tage, dass Vereine und ehrenamtliche Organisationen das Rückgrat der Gesellschaft bilden würden. Als Träger des Leistungsgedanken, des Gemeinsinns und als Träger von Gemeinschaft und Gesellschaft hätten Sportlerinnen und Sportler zweifelsohne auch die Unterstützung unseres Gemeinwesens verdient. Im Neckar-Odenwald-Kreis wisse man durchaus, was man an den Sportlern, Sportvereinen und den Sportkreisen dort habe. Das merke man zum einen am großen Einsatz, den die Städte und Gemeinden in diesem Bereich erbringen würden, zum anderen aber auch daran, dass der Haushaltsplan des Landkreises in diesem Jahr wieder eine beachtliche Förderung vorsehe: 40.000 € für den Sportstättenbau, 30.000 € die Finanzierung von Übungsleitern, 10.000 € für die Geschäftsstellen der Sportkreise in Buchen und Mosbach sowie 4.000 € für Partnerschaften. Ferner seien noch 15.000 € für Sachleistungen an Vereine eingeplant.
In Zukunft wolle man darauf achten, dass noch mehr dieser eingeplanten Mittel dem Sport tatsächlich zu Gute kommen würden. Gerade die Förderung für den Sportstättenbau sei in der Vergangenheit oft zu großen Teilen nicht abgerufen worden, und man wolle diese Mittel deshalb - in Abstimmung mit den Sportkreisen zukünftig in eine andere Form der Sportförderung ummünzen.
Ein abschließender ganz besonderer Dank des 1. Landesbeamten des Neckar-Odenwald-Kreises galt insbesondere noch dem 1. Vorsitzenden des Sportkreises Buchen, Manfred Jehle, und dessen gesamtem Vor-standsteam für deren unermüdliches ehrenamtliches Engagement für den Sport im Sportkreis Buchen in all seinen Facetten. Sie alle würden in besonderer Weise die Werte und Ideale verkörpern, die dem Sport zugrunde liegen würden, und sie alle würden einen Großteil ihrer persönlichen Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen, was wahrlich höchste Anerkennung verdiene.
BSB-Präsident Heinz Janalik eröffnete seine Grußansprache mit der Feststellung: „Sport ist nicht berechenbar!“ und „Die Kommunen seien die größten Förderer des organisierten Sports!“ - „Sport ist Kultur!“
Wie er sodann feststellen konnte, stelle der Sportkreis Buchen seinen originären Heimat-Sportkreis dar, in dem er aufgewachsen und groß geworden sei, weshalb seine innige Verbindung zu diesem Sportkreis für ihn nie geendet habe und auch nie enden werde. Wichtige Wegbegleiter seien für ihn in der Vergangenheit auf dem Weg hin zum Sportfunktionär und Präsidenten im Dienste des Badischen Sportbundes die seitherigen Sportkreisvorsitzenden des Sportkreises Buchen - Rudi Arnold, Arno Hagenbuch, Peter Nirmaier und Manfred Jehle gewesen, die in der Vergangenheit stets ein gutes Verhältnis zum Badischen Sportbund Nord und seit 2000 zu ihm als BSB-Präsident gepflegt hätten.
Recht kritisch wurde von Seiten des BSB-Präsidenten Heinz Janalik dagegen das seiner Meinung nach in letzter Zeit feststellbare deutlich gesunkene Interesse und der oft mangelnden Präsenz von politischen Vertreter von Bund und Land beim organisierten Sport und insbesondere beim Breitensport angesprochen.
Weitere Ausführungsschwerpunkte des BSB-Präsident im Verlauf seiner Grußansprache waren dann schließlich noch die Themenschwerpunktbereiche „Erfolgmodelle Solidarpakt II und III“, denen sich der organisierte Sport seiner Meinung in letzter Zeit würdig erwiesen habe, sowie auf die vier besonderen Leistungen des Badischen Sportbundes in den letzten 3 Jahren auf den Sektoren „Vereinsförderung“, „Vermittlungsangebote in Medien“, „Öffentlichkeitsarbeit mit dem Regionalsender Baden TV“ und „Sport mit Flüchtlingen.
Abschließend konnte BSB-Präsident Heinz Janalik schließlich dann noch erfreut feststellen, dass im Sportkreis Buchen in den letzten drei Jahren von Seiten der Führungspersönlichkeiten des Sportkreises Buchen mit dem 1. Vorsitzenden Manfred Jehle an der Spitze stets sehr intensiv und erfolgreich zum Wohle aller Mitgliedsvereine und Vereinsmitglieder gearbeitet worden sei, so dass der Sportkreis Buchen an diesem Tage stolz sein könne auf die in den zurückliegenden drei Jahren geleistete Arbeit und eine erfolgreiche Bilanz ziehen könne.
Das dabei stets praktizierte solidarische Denken und Handeln sollte auch künftighin stets mit im Blickpunkt des Geschehens stehen angesichts der großen Herausforderungen, die viele Vereine und Verbände im nächsten Jahrzehnt sicherlich oftmals an die Grenzen des Machbaren führen würden, und die dabei sicherlich oftmals auch zu starken Veränderungen in der Organisation führen könnten bzw. dürften.
Nach dieser Ansprache des BSB-Präsidenten Heinz Janalik bedauerte es Sportkreisvorsitzender Manfred Jehle, dass dieser nach 16 Jahren nun am 11. Juni seinen „Chefsessel“ als Präsident des BSB Nord in Karlsruhe räumt. Mit Heinz Janalik verliere der Sportkreis Buchen eine herausragende Persönlichkeit und einen wahren Fürsprecher der Region. Vor allem der Respekt vor den vielen Ehrenamtlichen, die Nähe zu der Vereinsbasis, die er immer gepflegt habe, die hervorragende Kenntnis über die Vielfalt im Sport, sein stetiges Integrations- und Durchsetzungsvermögen sowie sein diplomatisches Gescvhick in jeder Lebenslage zeichne Heinz Janalik in ganz besonderer Weise aus. Für dessen stetigen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Sports und der Vereine gelte es dem scheidenden BSB-Präsident von Seiten des Sportkreises Buchen noch einmal ein herzliches Wort des Dankes und der Anerkennung zu sagen. Als kleines äußeres Zeichen des Dankes und Anerkennung überreichte Sportkreis-Vorsitzender Manfred Jehle ein Präsent.
Umfangreich und umfassend war in der weiteren Folge dieses 35. Sportkreistages des Sportkreises Buchen sodann der Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht bzw. Geschäftsbericht des Sportkreisvorsitzenden Manfred Jehle, der zu Beginn seiner Ausführungen sehr treffend feststellen konnte: „Stillstand im Sport wie in der Wirtschaft bedeutet stets Rückschritt!“. Weil es gegen die Natur des Sports sei, still zu stehen, stelle er sich stets aufs Neue den Aufgaben, die im Alltag entstehen würden. Einige dieser Aufgaben, mit denen sich die Vereine zukünftig verstärkt beschäftigen müssten, hob Sportkreisvorsitzender Jehle besonders hervor: die mit der Einführung von Ganztagsangeboten an Schulen in letzter Zeit noch mehr an Bedeutung gewonnene Zusammenarbeit von Sportvereine und Schulen, das aktuelle Flüchtlingsproblem, das derzeit in der Gesellschaft und natürlich auch im Sport einen breiten Raum einnimmt, und bei dem sich die Frage, welchen Beitrag der Sport zur Integration und Inklusion der Flüchtlinge mit Bleiberecht leisten kann, desweiteren das Thema „Demographischer Wandel“ und der damit verbundenen Problematik in Punkto Gewinnung von Ehrenamtlichen bei einer weitere Öffnung weiteren Öffnung des organisierten Sports.
Bei all den Aufgaben, die die Vereine zukünftig bewältigen müssten, dürfe das Kerngeschäft - der Wettkampf und der Breitensport - jedoch nicht vernachlässigt werden. Dessen Voraussetzungen müssten dem demographischen und gesellschaftlichen Wandel stetig angepasst werden. Neue Wettkampfformen und flexible Trainingsmöglichkeiten, auch bei Mitgliedern Ü 60, seien gefragt. Hierfür seien aber auch Sporthallen oder eventuell auch neue Gymnastikräume erforderlich. Dies bedeute jedoch hohe Investitionskosten, die viele Vereine nicht aufbringen könnten ohne die unmittelbare Unterstützung durch das Land, den BSB und die Kommunen. Dies seien jedoch Investitionen in die Zukunft der Vereine.
All die erwähnten Aufgaben und Probleme, die in der Vergangenheit gelöst worden seien, würden nicht darüber hinweg täuschen, dass viele Vereine vor zum Teil großen Problemen stehen würden. Das mit Abstand bedrohendste Problem sei die Bindung und Gewinnung von ehrenamtlichen Funktionären, gefolgt von der großen Anzahl an Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften, und auch die Bindung und Gewinnung von jugendlichen Leistungssportlern, Mitgliedern und Übungsleitern/Trainern würden gravierende Probleme darstellen.
Der BSB habe diese Probleme erkannt und werde durch verschiedene Maßnahmen aktiv gegensteuern. Genannt wurden hier vom Sportkreisvorsitzenden Jehle die am 14. November 2014 unter dem Titel „Perspektive entwickeln - Zukunft sichern“ gestartete Initiative „Sportverein 2020, in die auch zwei Vereine aus dem Sportkreis Buchen involviert ist, sowie das „Regio-Projekt“, für dessen Umsetzung eine Laufzeit von 2016 - 2020 vorgegeben ist.
In seinem Rückblick auf die zurückliegenden drei letzten ereignis-reichen im Sportkreis Buchen ging Sportkreisvorsitzender Manfred Jehle zunächst noch einmal auf die in diesem Zeitraum vom Sportkreis Buchen erfolgreich durchgeführten Informationsveranstaltungen und Schulungen für die Vereine näher ein, ehe er sodann darüber informierte, dass dem Sportkreis Buchen derzeit 128 Vereine angehören mit insgesamt 36.658 Mitgliedern angehören, dass im Zeitraum 2013 - 2015 in Sportkreis Buchen insgesamt 22 Sportstätten-Bauanträge mit einem zuschussfähigen Aufwand von insgesamt 832.194 € bewilligt wurden, dass bei den im Sportkreis  vertretenen Fachverbänden die Fachschaft Fußball mit 13.937 Mitgliedern die Nummer eins ist, gefolgt von den Turnern mit 11.964 Mitgliedern, von der Fachschaft Tennis mit 2.344 Mitgliedern sowie von der Fachschaft Schützen mit 2.022 Mitgliedern, und dass mit dem TSV Buchen, dem TV Walldürn, dem TSV Höpfingen und dem TV Hardheim im Jahr 2015 vier Vereine über 1.000 Mitglieder gemeldet hatten. Ferner wurden in den Jahren 2012/2013 bis 2014/2015 von den Vereinen im Sportkreis Buchen 242 Anträge im Bereich „Kooperation Schule - Verein“ gestellt wurden, von denen 218 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 83.500 € dann auch genehmigt wurden.
Neben den Verwaltungsaufgaben und Vertretungen nach außen hin gab es ferner noch folgende Themenbereiche, die den Sportkreis Buchen in den letzten 3 Jahren beschäftigten: Die im zweijährigen Rhythmus  durchgeführte „Sportgala“, die Mitarbeit beim Projekt „Sterne des Sports“, die Aktion „Sportabzeichenabnahme an den Sportabzeichen-Stützpunkten und in den Schulen des Sportkreises Buchen“, sowie die jeweils vierteljährlich unter der Regie des Sportkreis-Ehrenvorsit-zenden Rudi Arnold stattfindenden Treffen des Freundeskreises der Sportsenioren ab 60 Jahren.
Nach letzten detaillierten Informationen und Ausführungen über die Solidarpakts II (2012 - 2016) und III (2017 - 2021) sowie über die bisherigen und zukünftigen Förderungen des Neckar-Odenwald-Kreises beim Sportstättenbau der Vereine in den Sportkreisen Buchen und Mosbach mit einem Gesamtbetrag von 40.000 € pro Jahr, der aber in den letzten 6 Jahren zu keinem Zeitpunkt voll ausgeschöpft wurde und deshalb künftig nicht mehr zur Verfügung stehen werden (diese Gelder sollen jedoch in voller Höhe dem Sport und damit den Vereinen in beiden Sportkreisen erhalten bleiben, wobei künftig jeweils 10.000 € in beiden Sportkreisen für den Ausbau und das Serviceangebot der Geschäftsstellen verwendet sowie jeweils 10.000 € den Übungsleitern/Innen  und Trainern zu Gute kommen sollen.
Abschließende Dankesworte des Sportkreisvorsitzenden galten schließlich vor allem noch einmal dem Neckar-Odenwald-Kreis und allen Städten und Gemeinden im Sportkreis Buchen für die stets tatkräftige Unterstützung in den zurückliegenden drei Jahren, ebenso allen Vorstandsmitgliedern sowie den beiden Geschäftsstellen Mitarbeiterinnen Martina Schwing und Susanne Süssenbach für die stets faire und loyale Zusammenarbeit in diesem Zeitraum.
Diesem Geschäftsbericht des Sportkreisvorsitzenden Manfred Jehle folgten sodann der Kassenbericht von Schatzmeister Klaus Müller, der Kassenrevisionsbericht der beiden Kassenrevisoren Martin Pisch und Manfred Weber, sowie der von Helmut Ebert in Vertretung der an diesem Tag verhinderten kommissarischen Sportabzeichenobfrau Dagmar Hufnagel vorgetragene Bericht über das Ergebnis des Sportabzeichenjahres 2015 im Sportkreis Buchen (2.169 von insgesamt 129 Sportabzeichenprüfern im Sportkreis Buchen abgenommenen Sportabzeichen, darunter 1.800 Jugendsportabzeichen), denen sich danach dann ein Kurzreferat des Geschäftsführers des Badischen Sportbundes, Wolfgang Eitel über das Thema „Das neue Regio-Konzept des Badischen Sportbundes, eine Antwort auf die demographische Entwicklung“ anschloss.
Sehr gerne kamen danach dann der Präsident des Badischen Sportbun-des, Heinz Janalik“ und Sportkreisvorsitzender Manfred Jehle gemeinsam der ehrenvollen Aufgabe und Verpflichtung nach, Gerlinde Mechler und Günter Wenig (beide vom Sportschützenverein Schloßau) für deren langjähriges ehrenamtliches sportliches Engagement mit der Goldenen Ehrennadel des Badischen Sportbundes nebst dazugehöriger Ehrenurkunde auszuzeichnen.
Zügig durchgeführt und abgewickelt wurden nach der einstimmigen Entlastung des Schatzmeisters und des gesamten Sportkreisvorstandes die vom 1. Landesbeamten Dr. Björn-Christian Kleih geleiteten Neuwahlen, die alle bisherigen Sportkreisvorstandsmitglieder für weitere drei Jahren in ihren bisher schon ausgeübten Vorstandsämtern bestätigten. Gewählt wurden jeweils einstimmig: zum 1. Vorsitzenden Manfred Jehle, zum 1. stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Jürgen Galm, zum 2. stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Helmut Ebert, zum Schatzmeister Klaus Müller, zum Schrift-/Pressewart Walter Jaufmann, zur Vorsitzenden des Kreisausschusses für Frauen und Sport Renate Gogollok, sowie zu Kassenrevisoren Manfred Weber und Martin Pisch. Weiterhin vakant bleibt das Amt des Sportabzeichenobmanns bzw. der Sportabzeichenobfrau.
Wahlbestätigt wurden ferner für die Dauer von drei Jahren in ihren bisherigen Ämtern Kurt Bonaszewski als Vertreter der Verbände im Sportkreisvorstand sowie Werner Mohr als Vorsitzender der Sport-kreisjugend.
Als Delegierte für den am 11. Juni 2016 im Paladin in Wiesloch stattfindenden BSB-Sportbundestag gewählt wurden von der Versamm-lung: Rudi Arnold, Helmut Ebert, Kurt Henn, Walter Jaufmann, Manfred Jehle, Leo Kehl, Rudi Knühl, Klaus Müller und Werner Mohr.
Schließlich wurde noch zum Abschluss dieses Sportkreistages 2016 des Sportkreises Buchen als Tagungsort für den nächsten, im Jahr 2019 stattfindenden Tagungsort Buchen festgelegt, und abschließend richtete dann noch die aufgrund eines weiteren Termins an diesem Abend etwas verspätet zu diesem Sportkreis erschienene Bundestagsabgeordnete und zugleich Sportkreisvorsitzende des Sportkreises Mosbach Dr. Dorothee Schlegel ein weiteres kurzes Grußworte an alle Sportkreis-Delegierte im Saal.





Sportgala 2017

 

(Sti) Sportliche Erfolge von erfolreichen Sportlerinnen und Sportlern des Sportkreises Buchen in den zurückliegenden zwei Jahren 2016/2017 wurden am vergangenen Freitagabend bei der Sportgala des Sportkreises Buchen im Dorfgemeinschaftshaus in Seckach-Zimmern in gebührender Form und einem sehr ansprechendem äußerem Rahmen gewürdigt. Als nach dreistündigem sportorientiertem Rahmenunterhaltungsprogramm die 16. Auflage dieser Veranstaltung ausklang, standen dieses Mal nach vorher erfolgter Vorstellung der zur Wahl anstehenden Einzelsportler/Innen und Mannschaften sowie der anschließenden Sportlerwahl durch das anwesende Publikum - vom Sportkreisvorsitzenden Manfred Jehle verkündet und bekannt gegeben - mit dem Turner Noah Wörner vom FC Viktoria Hettingen als Sieger bei den Einzelsportlern und die Turnerjugend des TV 1848 Walldürn als Sieger in der Disziplin „Teamwertung Mannschaft des Jahres“ fest die diesjährigen Gewinner dieser Sportgala 2016/2017 fest.

In dem nahezu voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus in Seckach-Zimmern entwickelte sich an diesem Freitagabend gleich von Anbeginn an eine tolle Stimmung und Atmosphäre, und die Anzahl der erschienenen geladenen Ehrengäste dokumentierte recht nachhaltig den hohen Stellenwert dieses besonderen Sportkreis-Events des Sportkreises Buchen im jährlichen Veranstaltungskalender dieser Sportregion. So konnte Christof Kieser (Buchen), der in seiner gekonnt bewährten, überzeugenden und charmanten mit viel Charisma als Moderator durch das Programm des Abends führte, als Ehrengäste vor allem MdB Alois Gerig, Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeister Thomas Ludwig aus Seckach, den Sportkreisvorsitzenden Manfred Jehle, den Stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden des Sportkreises Buchen und Vizepräsidenten des Badischen Fußballverbandes, Bürgermeister Jürgen Galm (Osterburken), den Kreisvorsitzenden des Fußballkreises Buchen, Klaus Zimmermann, den Stellvertretenden Ortsvorsteher von Zimmern, Siegfried Barth, sowie Regionaldirektor Ulrich Herrmann von der Sparkasse Neckartal-Odenwald und die anwesenden Vorstandsmitglieder des Sportkreises Buchen auf das herzlichste begrüßen und willkommen heißen.
Zu Beginn dieser Sportgala konnte Christof Kieser als Moderator erfreut feststellen, dass diese im Rhythmus von jeweils zwei Jahren stattfindende Sportgala 2016/2017, deren Höhepunkt die Wahl „Sportler/Sportlerin sowie Mannschaft des Jahres darstellt, im Veranstaltungsreigen und Veranstaltungskalender des Sportkreises Buchen zweifelsohne jeweils ein absolutes Highlight darstellt, „bei dem es keine Verlierer, sondern nur Gewinner gebe“. Alle Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften, die an diesem Abend bei dieser Sporttgala 2016/2017 im Dorfgemeinschaftshaus in Seckach-Zimmern vorgestellt würden, würden in ihren jeweiligen Sportarten tolle sportliche Leistungen zeigen, die den vollen Respekt und eine besondere Würdigung in der Öffentlichkeit verdienen würden.
Nach dieser kurzen Begrüßung und Einführung sowie einer kleinen musikalischen Auflockerung durch Alleinunterhalter Werner Schifferdecker aus Elztal-Dallau mit einer Live-Music-Darbietung begann die Vorstellung der Kandidaten zur Wahl „Sportler des Jahres 2016/2017 sodann mit der Vorstellung der drei ersten von insgesamt fünf Einzelsportlern/Einzelsportlerinnen: Als erste Kandidatin vorgestellt wurde von Moderator Christof Kieser hierbei zunächst einmal Sara Djapa von der Sportkarateabteilung der Eintracht ´93 Walldürn, die im Jahr 2017 in der Altersklasse „Juniorinnen“ folgende herausragende sportliche Erfolge erzielen konnte: 3. Platz bei den Landesmeisterschaften, 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften, 2. Platz beim Deutschen Goju Ryu Cup, 3. Platz im Einzel und 1. Platz im Team beim Worldcup in Bukarest.
Als nächster Kandidat sodann vorgestellt wurde Felix Joch vom BJC Buchen - Tischtennis, der auf folgende überregionalen sportlichen Erfolge im Jahr 2017 zurückblicken kann: 3. Platz bei den Landes-meisterschaften, 3. Platz im Einzel und 1. Platz im Doppel zusammen mit seinem württembergischen Partner Luis Hornschuh bei den Deutschen Meisterschaften in Nittenau.
Als dritte Kandidatin bei dieser ersten Vorstellungsrunde wurde von Christof Kieser sodann Marisa Gregori vom Schützenverein Adelsheim vorgestellt, die im Sportschießen in den Jahren 2016 und 2017 folgende herausragende überregionale schießsportliche Erfolge vorweisen konnte: Im Jahr 2016 wurde sie Landesmeisterin in den beiden Schießdisziplinen „Luftgewehr“ mit 296 von 300 möglichen Ringen sowie Kleinkaliber Liegendkampf mit 591 von 600 möglichen Ringen. Im laufenden Jahr 2017 wurde sie Kreismeisterin in den vier Disziplinen „Luftgewehr“, „KK 100 m“, „KK-Dreistellungskampf“ und „KK-Liegendkampf“, belegte bei den Landesmeisterschaften in der Disziplin KK 100 m“ den 5. Platz, in der Disziplin „Luftgewehr“ den 3. Platz, in der Disziplin „KK-Liegendkampf“ den 2. Platz und in der Disziplin „KK-Dreistellungskampf“ den 1. Platz und wurde damit Landessiegerin. Beim Saisonhöhepunkt, den Deutschen Meisterschaften, belegte sie schließlich in der Disziplin „KK-Dreistellungskampf den 12. Platz, in der Disziplin „KK 100 m“ den 9. Platz und in der Disziplin „Luftgewehr“ einen sagenhaften 6. Platz.
Nach Beendigung dieser ersten Einzelsportlervorstellung bekamen alle drei vorgestellten Einzelsportler wie nach ihnen alle dann noch folgenden Einzelsportler und Mannschaften jeweils die Erinnerungsmedaille anlässlich dieser Sportgala des Sportkreises Buchen überreicht. Danach folgte sodann als visueller Höhepunkt des Abends der erste Teil der von „eSteffania“ (Steffanie Wrobel aus Köln) dargebotenen Lichtshow, die alle Zuschauer wahrlich zum Staunen und Träumen verführte angesichts der hier zu sehenden tollen Gesamtkomposition aus Artistik, Farben und Musik. Diese Lichtshow zeichnete sich immer wieder durch die sekundengenaue Farbprogrammierung der Leuchtrequisiten in Abstimmung mit Musik, Artistik und Tanz aus, wobei immer wieder wunderschöne Lichtkompositionen entstanden - kombiniert mit sportlicher Ästhetik.
Diesem ersten Teil der Lichtshow folgte sodann die Vorstellung der beiden weiteren Einzelsportler-Kandidaten/Innen: Als erste die Spezialistin im Luftgewehrschießen, Sina Farrenkopf vom Schützenverein Schlossau, die bei den Kreismeisterschaften 2015 den 1. Platz, bei den Kreismeisterschaften 2016 den 3. Platz und bei den Kreismeisterschaften 2017 wiederum den 1. Platz , bei den Landesmeisterschaften 2016 den 4. Platz und bei den Landesmeisterschaften 2017 den 3. Platz belegte, sowie bei den Deutschen Meisterschaften jeweils gute Mittelfeld-Platzierungen erzielen konnte. Ferner belegte sie beim Badischen Schüler-Cup im Jahr 2016 den 4. Platz und im Jahr 2017 den 2. Platz, und als wohl bisheriger persönlicher Höhepunkt angesehen werden kann die Erringung des Titels „Badische Landesjugendschützen-königin 2017 des Badischen Sportschützenverbandes. und die Qualifikation für das Bundeskönigsschießen in Frankfurt.
Als letzten Einzelsportler-Kandidaten vorstellen konnte der Moderator dann noch Noah Wörner von der Turnabteilung des FC Viktoria Hettingen. Dieser wurde fünf Mal durchgehend Gau-Einzelmeister des
Main-Neckar-Turngaues, qualifizierten sich in den Jahren 2015, 2016 und 2017 für das Landesfinale der Besten-Wettkämpfe und belegte dort die Plätze 6, 4 und 1, und belegte bei den Mannschaft-Wettkämpfen im Kürturnen zusammen mit seinen Mannschaftskollegen in der Bezirksklasse Baden im Jahr 2016 den 3. Platz und im Jahr 2017 den 4. Platz sowie im Baden-Württemberg-Finale 2017 in Mannheim den 3. Platz. Als bisherigen größten persönlichen Erfolg kann Noah Wörner ganz sicherlich die Nominierung in den Landeskader des Badischen Turnerbundes, der beim Bundesfinale 2017 den 1. Platz im Team belegte, verzeichnen.
Der anschließenden fantastischen Aufführung des 2. Teils der Lichtshow von „eSteffania“ folgte sodann die Vorstellung der ersten drei Mannschaftsteam in der Wertungskategorie „Mannschaft/Team des Jahres“.
Erste Titelaspiranten waren hierbei das Tischtennis-Herren-Spitzen-doppel des BJC Buchen Felix Joch und Lukas Dörr, die mit ihrer Mannschaft den Meistertitel in der Bezirksliga Ost holten und in die Verbandsklasse aufstiegen und dort den 6. Platz belegten, und die sich beide für die Meisterschaften der der Leistungsklassen in Baden-Württemberg qualifizieren und dort nach souveränen Siegen in den Ausscheidungsrunden und einem spannenden und an Dramatik nicht mehr zu überbietenden Finale den Landesmeistertitel erringen konnten.
Als nächster Titelaspirant folgte bei der Vorstellung sodann die Senioren-Fußballmannschaft des VFR Gommersdorf, die in der Landesliga-Saison 2016/2017 mit 26 Siegen, 3 Unentschieden und nur einer Niederlage und mit einem Torverhältnis von 88:17 souverän die Meisterschaft erspielen konnte und in die Verbandsliga aufstieg.
Als drittes Team vorgestellt wurden von Christof Kieser sodann die Kunstturner des FC Viktoria Hettingen, die bei den Pflichtübungen beim Landesfinale 2016 in Mannheim den 1. Platz und beim Landesfinale 2017 ebenfalls wiederum den 1. Platz, und schließlich beim Baden-Württemberg-Finale 2016 den 2. Platz belegen konnten. Ferner belegte das Team im Bereich der Kür-Übungen im Jahr 2016 in der Bezirksliga Baden im Liga-Finale in Iffezheim de, 2. Platz, stieg damit in die Landesliga Baden auf, und belegte dort dann im laufenden Jahr 2017 im Liga-Finale in Grötzingen 2. Platz. Beim diesjährigen Deutschen Turnfest in Berlin nahmen die Turner des Teams in ihrer jeweiligen Altersklasse teil, wobei Tobias Schmelcher hier in seiner Altersklasse den hervorragenden 7. Platz bei insgesamt 180 Teilnehmern aus ganz Deutschland belegte.
Nach der Überreichung der Sportgala-Erinnerungsmedaille an die Mitglieder dieser drei Teams sowie nach einem Geburtstagsständchen für den Sportkreisvorsitzenden des Sportkreises Buchen, Manfred Jehle und einigen Kurzinterviews von Moderator Christof Kieser mit MdB Alois Gerig, Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeister Thomas Ludwig (Seckach) und Bürgermeister Jürgen Galm (Osterburken in dessen Funktion als Vizepräsident des Badischen Fußballverbandes beeindruckten sodann die jungen Turner des FC Viktoria Hettingen alle Zuschauer mit einer großartigen und begeisternden dynamischen Kunstturn-Performance am Boden, am Übungsbarren und am Pauschenpferd.
Danach erfolgte dann schließlich noch die Vorstellung der letzten beiden Mannschaftsteams durch Moderator Christof Kieser: Zunächst die A-Junioren der sich aus allen Mudauer Ortsteilen (TSV Mudau, FC Schlossau, VfR Scheidental, FC Donebach und TV Reisenbach) zusammensetzende SG Mudau, die drei Jahre hintereinander die Meisterschaft in der Landesliga Odenwald gewann und dabei kein einziges Punktspiel verlor und somit ungeschlagen blieb und zudem in der Saison 2015/2016 und 2016/2017 jeweils Gewinner der Fairnesstabelle wurde und derzeit in der Verbandsliga Baden spielt, und danach dann die mit 49 Turnerinnen größte Mannschaft, die Turnerjugend des TV 1848 Walldürn, die zweimal in Folge für den bundesweiten Wettbewerb „Ki-TuStar“ (Kinder-Turn-Star) mit Showturngruppen aus ganz Deutschland nominiert wurde und im Jahr 2015 mit der Choreografie „Auf hoher See“ den 1. Platz belegte und damit „KiTuStar 2015“ wurde und mit der Show „Walpurgisnacht“ in laufenden Jahr 2017 den 2. Platz belegte.
Nach dieser letzten Mannschaftsvorstellung erfolgte sodann die Wahl der besten Einzelsportler/Innen und Mannschaften durch alle Stimmberechtigten im Saal, die jeweils 3 Stimmen in den beiden Kategorien „Einzelsportler“ und „Mannschaften“ vergeben mussten.
Während die Spannung während der Auszählung der Stimmen sowohl bei den Sportlern als auch im Publikum ins schier Unermessliche stieg, überbrückten Alleinunterhalter Werner Schifferdecker aus Elztal-Dallau mit seiner musikalischer Unterhaltung und die Turnerjugend des TV 1848 Walldürn mit ihrer neuesten Showtanz-Choreographie „Puppenspieler“ diese Pause in hervorragender und begeisternder Weise, und so verging auch diese Wartezeit wie im Flug, ehe dann Sportkreisvorsitzender Manfred Jehle zu fortgeschrittener Stunde die Preisträger dieser Sportgala 2016/2017 des Sportkreises Buchen bekannt gab und zusammen mit MdB Alois Gerig und Landrat Dr. Achim Brötel die Siegerehrung vornahm. In der Kategorie „Einzelsportler“ belegte Geräteturner Werner Noah vom FC Viktoria Hettingen de. 1. Platz, gefolgt von Sara Djapa von der Sportkarate-Abteilung der Eintracht ´93 Walldürn auf dem 2. Platz und der Luftgewehrschützin Sina Farrenkopf vom Schützenverein Schlossau auf dem 3. Platz. In der Kategorie „Mannschaft/Team des Jahres“ kam das Team der Turnerjugend des TV 1848 Walldürn auf den 1. Platz, gefolgt von Kunstturn-Herrenteam des FC Viktoria Hettingen auf Platz 2 und von den A-Junioren der SG Mudau auf Platz 3.
Mit einer Flashmob-Tanzdarbietung des Siegerteams der Kategorie „Mannschaft des Jahres“, der Turnerjugend des TV 1848 Walldürn, sowie mit abschließenden Dankesworten des Sportkreisvorsitzenden Manfred Jehle und des Moderators Christof Kieser an den diese Sportgala 2017 ausrichtenden FC Zimmern, die Gemeinde Seckach, den Musiker Werner Schifferdecker, alle Sportlerinnen und Sportler und das Publikum, sowie mit dem abschließenden Finale aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Vorstandsmitglieder des Sportkreises und Ehrengäste auf der Bühne klang die Veranstaltung dann schließlich sehr harmonisch aus, der sich danach dann noch ein gemütlich-geselliges Beisammensein anschloss.
Sei abschließend von Seiten des Berichterstatters noch einmal besonders betont, dass der beeindruckende Verlauf dieser Sportgala 2017 und die gute und breite Resonanz von Seiten der Vereine und Sportfreunde sowie auch der anwesenden Persönlichkeiten einmal mehr wieder duetlich machen konnte, welche Begeisterung der Sport doch auslösen kann und welche Bedeutung ihm gerade in ländlichen Raum, den er ganz wesentlich mitprägt und so lebendig erhält, zukommt.








Sportgala 2015

 

Sportgala 2015: Sportler des Jahres im Sportkreis Buchen gewählt.

Erfolge in Serie wurden bei der Sportgala 2014/15, welche heuer im Dorfgemeinschaftshaus zu Zimmern Station machte, gewürdigt: So wurden die Mannschaft des Jahres sowie der Sportler des Jahres gekürt. Das nahezu dreistündige Abendprogramm beinhaltete nebenher etliche Ausschnitte aus dem Können regionaler Vereine und Gruppen.

Zu Anfang wandte sich Moderator Christof Kieser (Buchen), der mit viel Charisma durch den Abend führte, an die „werten Sportsfreunde“ und bezeichnete die Sportgala als einen Abend, „an dem es keine Verlierer, sondern nur Gewinner“ gebe. Weiterhin leitete er über zu einem aus Tanz, Musik und Show bestehenden Tribut an die allgegenwärtige „Willkommenskultur“, den die Turnerjugend des TV Walldürn präsentierte.

Schließlich wurden die drei Nominierten für den Titel „Sportler des Jahres 2014/15“ vorgestellt: Im Bereich Karate kandidierte Katharina Wagner (Eintracht Walldürn), deren sportliche Vita 2014 den Sieg der Deutschen Meisterschaft und des Europacups sowie im laufenden Jahr die Auszeichnung zum Deutschen Vizemeister hervorbrachte. Vom BJC Buchen sprach Felix Joch vor; er ist in der Welt des Tischtennis zuhause und stieg 2011 in die Verbandsklasse auf, ehe er zwei Jahre später beim Badischen Verbandspokal siegte und 2015 als einziger aus Baden kommender Spieler bei den Deutschen Meisterschaften in Seligenstadt antrat, um die Silbermedaille mit nach Hause zu nehmen. Von den Kunstturnern des FC „Viktoria“ Hettingen ging das Nachwuchstalent Jonas Dosch ins Rennen. Seit 2010, so Christof Kieser, habe er jährlich den Titel des Gau-Einzelmeisters im Main-Neckar-Turngau erringen können; an der Spitze seiner Erfolge steht aktuell der zweite Platz beim Landesturnfest in Freiburg i. Br. (Leistungsklasse II).

Die „Mannschaft des Jahres“ musste aus insgesamt sieben antretenden Vereinigungen ausgewählt werden: Vom TSV Buchen gingen mit den Breakdancegruppen „Next Level“ und „ConneXion“ gleich zwei hochprämierte Abteilungen an den Start, während der TSV Höpfingen mit der 1. Mannschaft ins Rennen zog: Nicht nur Fairplay – so wurden die Höpfinger zur fairsten Mannschaft ihrer Liga gekürt – sondern auch der Meistertitel der Landesliga Odenwald 2013/14 mit anschließendem Klassenerhalt sprechen hier Bände. Als „sportliches Aushängeschild des Erftals“ gilt die männliche A-Jugend des TV Hardheim, die auf mehrere Meistertitel zurückblicken kann und sich durch ihren familiären Charakter auszeichnet. Die im VfR Gommersdorf organisierte Jazztanzgruppe „Red White Flames“, die Schüler-Mädchenmannschaft der Eintracht Walldürn im Bereich Karate als amtierender Landesvizemeister sowie die anschließend mit einer dynamischen Performance aufwartenden Kunstturner des FC „Viktoria“ Hettingen gingen weiterhin auf „Stimmenjagd“.

Nach der Vorstellungsrunde stieg die Spannung im Publikum ins Unermessliche an. Um jene Minuten nicht ganz so zäh erscheinen zu lassen, hielt der „Klartext“ von Klaus Müller (Hettingen), mit Biss Winston Churchills legendärer Maxime „no sports“ den humorigen Spiegel vor, ehe Christof Kieser kurze Interviews mit MdB Dr. Dorothée Schlegel, MdL Georg Nelius sowie 1. Landesbeamtem Dr. Björn-Christian Kleih führte. Temporeich ging es dann bei der Turndarbietung „Saturday Night Fever“ der Spielvereinigung Hainstadt zu, ehe die „Red White Flames“ eine tänzerische Einladung in die italienische Lebenskultur aussprachen. Allerhand Kurzweil brachten außerdem die atemberaubenden „Freestyle“-Manöver des Stuttgarters Camill Hauser sowie die gekonnten musikalischen Einwürfe von Alleinunterhalter Bernhard Schieß (Osterburken) mit. So verging die Zeit doch wie im Flug, ehe Sportkreis-Vorsitzender Manfred Jehle zu fortgeschrittener Stunde die neuen Würdenträger bekannt gab: In der Disziplin „Mannschaft des Jahres“ siegte der Kader des TSV Höpfingen – und wohl erreichten die Turner des FC „Viktoria“ Hettingen „nur“ den zweiten Rang, stellten jedoch mit Jonas Dosch den „Sportler des Jahres“.

Erstmalig punktgleich wurden zwei zweite Plätze, im Dorfgemeinschaftshaus in Zimmern  bei der Sportler-Wahl, an die Karateka  Katharina Wagner von der Eintracht Walldürn sowie den Tischtennisspieler Felix Joch  vom BJC bei den Einzelsportlern vergeben.                                                                                     




Abschließende Worte des Dankes richtete Manfred Jehle noch an alle Mitwirkenden sowie an sämtliche nominierten Mannschaften und Einzelsportler, denen er auch die besten Glückwünsche seitens des Sportkreises Buchen aussprach. Mit einem gemütlichen Beisammensein fand die Sportgala ihren Ausklang.





Sportgala 2013

Sportgala 2013

 

 

Als nach vier Stunden sportorientierter Unterhaltung die „Sport-Gala 2012/2013“ des Sportkreises Buchen mit „We are the Champions“ ausklang hatte die 14. Auflage dieser Veranstaltung ihre kleine Sensation: Mit erstmalig zwei Siegern. Punktgleich hatten die Teilnehmer des Events im Dorfgemeinschaftshaus in Zimmern  bei der Sportler-Wahl für die Jahre 2012/2013 die 11-jährige Leichtathletin Mattea Link vom TSV Buchen sowie den 18-jährigen Kunstturner Tobias Schmelcher vom FC Victoria Hettingen auf den ersten Platz bei den Einzelsportlern gewählt.  Der Bronze-Rang wurde dem Osterburkener Schützentalent Marisa Gregori zuerkannt. In der Team-Kategorie machte die Kunstturnriege der Herren des FC Victoria Hettingen das Rennen vor der Jazztanzgruppe „Red White Flames“ des VfR Gommersdorf auf dem Silber-Rang und dem Handballteam des TV Hardheim auf dem dritten Platz.

In dem voll besetzten Haus entwickelte sich eine tolle Atmosphäre und diese breite Resonanz dokumentierte außerdem auch den hohen Stellenwert dieses besonderen Sportkreis-Events im Kalender Sportregion, aber auch der Ehrengäste. So konnte Sportkreisvorsitzender Manfred Jehle als Ehrengäste neben MdB Margarete Horb auch den Ehrensportkreisvorsitzenden Rudi Arnold,  Bürgermeister Thomas Ludwig (Seckach), Ortsvorsteher Ackermann (Zimmern) und die Vorstandsmitglieder des Sportkreises neben den Ehrungskandidaten, den beim Unterhaltungsprogramm mitwirkenden Gruppen und den Vereinsvertretern sowie Sportfreunden willkommen heißen. Weiter betonte Jehle, der auch durch das Programm führte, dass der Sport im Sportkreis Buchen als ebenso aufregend wie unterhaltend, gesundheitsfördernd wie fair bezeichnet werden dürfe und alle die nominierten  Sportler diese besondere Würdigung auf jeden Fall verdient hätten – so gebe es denn auch keine Verlierer an diesem Abend, vielmehr dürften sich alle Nominieren als „Champions“ fühlen.

Das unterhaltsame und auch informative Rahmenprogramm gestalteten mit wirklich professionellen und sportlich ästhetischen Showeinlagen die Jazztanzgruppen „Unlimited“ und „Red White Flames“ vom VfR Gommersdorf, die TGW-Gruppe der TSG Reisenbach mit Boden-Kastenturnen, der Verein Budo Kunst e.V. Seckach mit spannenden Elementen aus Kung-Fu, Philippinischem Stockkampf und Taekwondo, die Aerobic-Gruppe der SpVgg Hainstadt und die Kunstturngruppe des FC Hettingen mit beeindruckend „fließendem Bodenturnen und Trampolinübungen“. Musikalisch aufgelockert und umrahmt wurde der Abend durch Alleinunterhalter Clemens Stahl. Dazwischen stellten die jeweiligen Fachschaftsvertreter die nominierten und mit der Sportgala-Ehrenmedaille ausgezeichneten Sportler und Teams sowie deren überregionalen und teilweise auch europaweiten sportlichen Erfolge vor. So stellte Peter Scheurich die Tischtennisabteilung des BJC Buchen vor, die auf das erfolgreichste Jahr seit der Gründung 1946 zurückblicken kann, die nach einer traumhaften Siegesserie von 36:0 den Aufstieg von der Bezirks- in die Verbandsliga schaffte und sich außerdem den Pokal des badischen TT-Verbandes holte. Die strategischen Sporttalente des BG-Schachclubs Buchen präsentierte Karl-Heinz Eisenbeisser, der hervorhob dass diese Badische Mannschaftsmeister wurden und gegen  mächtige Konkurrenz aus Karlsruhe, Mannheim und Freiburg in die 2. Bundesliga aufgestiegen sei. „Ob Sprint, Dreikampf, Vierkampf, Hoch- oder Weitsprung, die elfjährige Mattea Link vom TSV Buchen sahnt in ihrer Altersklasse überall ab“, so Bernhard Linsler. Neben zahlreichen Einzelerfolgen in diversen Disziplinen habe sie mit der Mannschaft  des BGB auch den Badischen Meistertitel geholt. Als Ausnahmeteam wurde auch das „ Volleyball-Mixed-Team“ des TSV Buchen von Horst Stolz vorgestellt. Immerhin 3 Aufstiege und zwei Meisterschaften in Folge zieren die noch relativ kurze Wegstrecke dieser Mixed-Mannschaft. Ein wenig länger aktiv sind die Handballer des TV Hardheim, wobei Manfred Dörr hervorhob, dass erst die jetzige Mannschaft mit 13 „Eigengewäch-sen“ unter den 18 Spielern wieder an die Erfolge der 80er Jahre anschließen kann und jetzt aus der Landesliga in die Badenliga aufstieg. Als besonders ehrgeizig, begeistert und diszipliniert lernte man die „Red White Flames“ vom VfR Gommersdorf kennen, vorgestellt durch Abteilungsleiterin Herrmann. Gegründet 2001 konnten sie bereits mehrfach Badische und Baden-Württembergische Meisterschaften gewinnen. Als Daueranwärter für Nord-, Süd- und Gesamtbadische Meistertitel, als Baden-Württembergischer Meister und zum 9. Mal in Serie auch als Gaumeister hat sich Tobias Schmelcher vom FC Hettingen im Olympischen Sechskampf bewährt. Ähnlich erfolgreich ist die ganze Mannschaft beim Leistungskunstturnen im Olympischen Sechskampf und im Geräteturnen bei Badischen und Baden-Württembergischen Meisterschaften, führte Laudator Klaus Müller aus. Zwei Kandidaten hatten auch die Schützen gemeldet. Marisa Gregori vom KKS Osterburken, vorgestellt von Oberschützenmeister Schweitzer,  die mit 14 Jahren in den Landeskader aufgenommen wurde und neben beachtlichen Einzelerfolgen mit der Jugendnationalmannschaft internationale Erfolge verbuchen konnte. Die Schülermannschaft des SV Mudau, präsentiert durch Christian Meixner, besteht seit eineinhalb Jahren und konnte in ihrer Sparte bereits eine Landesmeisterschaft erringen.  Den Abschluss der Vorstellungsrunde bildete die Kegler-Mannschaft des SV Seckach, deren Werdegang Reinhard Eckl darstellte. Sie hatten sich den Meistertitel der Kreisklasse A geholt, sind dann in die Kreisliga und jetzt in die Bezirksliga aufgestiegen.

Beeindruckt von der imposanten Vorstellungsrunde und den damit dokumentierten beachtlichen Erfolgen, aber auch von dem damit oft verbundenen Aufwand an Trainingszeit und oft weiten Fahrten zu den Wettkämpfen zeigten sich MdB Horb und Bürgermeister Ludwig bei einer interessanten Diskussionsrunde mit Sportkreis-Vorstandsmitglied Kurt Bonaszewski. Der beeindruckende Verlauf des Abends und die breite Resonanz durch Vereine und Sportfreunde sowie auch Prominenz machte deutlich, welche Begeisterung der Sport auslösen kann und welche Bedeutung ihm zukommt, da ja gerade die Sportvereine den ländlichen Raum ganz wesentlich mitprägen und so lebendig halten.

Walter Jaufmann  

 

 

 






Sterne des Sports 2017

(Sti) Sportvereine aus dem Sportkreis Buchen nahmen im zu Ende gehenden Jahr 2017 wieder an dem von den Volksbanken und vom Deutschen Olympischen Sportbund seit dem Jahr 2004 alljährlich gemeinsam veranstalteten Auszeichnungswettbewerb „Sterne des Sports“ teil, dessen Siegerehrung auf der Ebene des Altsportkreises Buchen nun am Donnerstagabend im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Sitzungssaal der Volksbank Franken in Walldürn stattfand, in deren Verlauf die einzelnen Preisträger im Wettbewerb um die Sterne des Sports in Bronze im Einzugsbereich der Volksbank Franken ausgezeichnet und prämiert wurden.
Zu Beginn der Verleihungsfeierstunde konnte Bankdirektorin Karin Fleischer namens des Vorstandes der Volksbank Franken neben den anwesenden teilnehmenden Vereinen mit deren Vereinsvorständen und Vereinsabordnungen insbesondere auch den 1. Vorsitzenden des Sportkreises Buchen, Manfred Jehle, den Bürgermeister der Gemeinde Mudau, Dr. Norbert Rippberger und Pressemitarbeiter Bernd Stieglmeier aus Walldürn als Jury-Mitglieder, den 1. Landesbeamten im Neckar-Odenwald-Kreis, Dr. Björn-Christian Kleih, Bürgermeister-Stellvertreter Martin Hahn aus Buchen, Bürgermeister Adalbert Hauck aus Höpfinbgen, Bürgermeister Klaus Gramlich aus Adelsheim, Bürgermeister-Stellver-treter Theo Staudenmaier aus Walldürn, den Schulleiter des Burghardt-Gymnasiums Buchen, Oberstudiendirektor Schwab, sowie alle anwesenden Prokuristen, Bereichsleiterinnen und Bereichsleiter, und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Franken begrüßen.
Wie sie in ihrer kurzen Begrüßungsansprache aufzeigen und besonders hervorheben und herausstellen konnte, laden die Volksbank Franken und der Sportkreis Buchen seit dem Jahr 2008 alljährlich die Sportvereine der Region zur Teilnahme am Auszeichnungswettbewerb des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Volksbanken und Raiffeisenbanken um die „Sterne des Sports“ in Bronze, Silber und Gold ein.
Die „Sterne des Sports“ als eine Initiative des Deutschen Olympi-schen Sportbundes und der Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine und ihre vielfältigen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern die Sportvereine in besonderer Weise Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien, oder dienen einem besseren Miteinander. Es sind große Leistungen, die leider immer noch viel zu wenig öffentliche Beachtung finden. Die „Sterne des Sports“ sollen das ändern.
Ziel des Wettbewerbs ist es, das soziale und bürgerliche Engagement der Sportvereine in den Bereichen Gesundheit, Kinder, Jugend, Familie, Integration, Gleichstellung und Umweltschutz noch besser in die Öffentlichkeit zu tragen und zur Nachahmung zu ermuntern. „Sterne des Sports“ bieten sich auch als eine ausgezeichnete Plattform an.
In den zurückliegenden 9 Jahren haben sich zahlreiche Vereine der Region an diesem Auszeichnungswettbewerb „Sterne des Sports“ beteiligt und sind für hervorragende Projekte und bürgerliches Engagement dabei bisher mit Geldpreisen der Volksbank Franken in Höhe von bisher schon über 28.000 € ausgezeichnet worden.
Auch in diesem Jahr wolle man auf dieser lokalen Ebene wieder den großen Stern in Bronze sowie drei kleine Sterne des Sports in Bronze sowie weitere 5 Anerkennungspreise verleihen. Die Jury habe in diesem Jahr wieder die anspruchsvolle Aufgabe gehabt, die Bewertung der Bewerbungsunterlagen vorzunehmen.
Dr. Björn-Christian Kleih als Erster Landesbeamter des Neckar-Odenwald Kreises übermittelte allen Anwesenden zu Beginn seiner kurzen Grußansprache neben seinen persönlichen Grüßen auch die herzlichsten Grüße des leider verhinderten Landrates Dr. Achim Brötel.
Wie er feststellen konnte, würden heute viele Institutionen „Sterne“ verleihen oder sie in Anspruch nehmen, doch diese „Sterne des Sports“ seien doch etwas ganz besonderes - ein Qualitätssiegel für den Sport und die geleistete ehrenamtliche Arbeit im Sport, das von Seiten des Landkreises Neckar-Odenwald-Kreis allzeit seine Würdigung finde und auf das der Neckar-Odenwald-Kreis besonders stolz sei. Die Sterne des Sports seien ein Qualitätszeichen, sie seien Auszeichnungen für ein besonderes ehrenamtliches Engagement. Und in der Tat stünden alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge für die hohe Qualität, den hohen Einsatz des ehrenamtlichen Engagements im Sport. Sie stünden damit stellvertretend für das herausragende ehrenamtliche Engagement, den Gemeinsinn, der die Bürgergesellschaft im Neckar-Odenwald-Kreis insgesamt trage und präge.
Diese Sterne seien aber gerade deshalb mehr als Qualitätszeichen, sie seien oftmals auch ein Hoffnungszeichen, das seine Wirkung nicht nur auf den Sport selbst, sondern auch auf die Gesellschaft, und hier insbesondere auf dem Sektor Integration und Gleichstellung habe. Und schließlich würden die „Sterne des Sports“ die Hoffnung verkörpern, dass unsere Gesellschaft durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Sport ein Stück weit besser und lebenswerter werde.
Abschließende Dankesworte des Ersten Landesbeamten galten insbesondere noch einmal all denjenigen, die diese Preisverleihung ermöglicht haben, und hier vor allem noch einmal der Volksbank Franken mit Bankdirektorin Karin Fleischer an der Spitze, dem Sportkreis Buchen mit dessen sehr rührigem und engagierten 1. Vorsitzenden Manfred Jehle an der Spitze, sowie allen teilnehmenden Vereinen.
Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger (Mudau) als Jurymitglied und Sprecher aller anwesenden Offiziellen der an dem Auszeichnungswettbewerb „Sterne des Sports“ teilnehmenden Städte und Gemeinden freute sich über die erfreuliche Anzahl von 10 daran teilnehmenden Vereinen und wies auf dessen besonderen Stellenwert hin - biete er doch jedem Verein die einmalige Gelegenheit, die oftmalige Vielfältigkeit und Bandbreite im sportlichen Vereinsangebot zur Gestaltung der Freizeit einmal in recht beeindruckender Weise einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und vorstellen zu können. Dieser vom Deutschen Olympischen Sportbund und von den Volks- und Raiffeisenbanken gemeinsam  veranstaltete und erfolgreich durchgeführte bundesweite Auszeich-nungswettbewerbs stelle eine ideale Plattform dar, sich auch außerhalb der Vereinsarbeit zu präsentieren. Abschließend sprach er allen Preisträgern noch einmal die herzlichsten Glückwünsche zum erzielten Erfolg aus.
Im Anschluss an diese Grußworte oblag es sodann dem Sportkreisvor-sitzender Manfred Jehle, allen Anwesenden die eingereichten Projekte vorzustellen und die dabei von der Jury angewandten Bewertungskriterien zu erläutern.
Neun Sportvereine aus dem Sportkreis Buchen hätten sich im Jahr 2017 an diesem Auszeichnungswettbewerb „Sterne des Sports“ in Bronze beworben und gezeigt, dass sie neben ihrem sportlichen Betätigungsfeld auch auf den sozialen Schwerpunktthemenbereichen wie z. B. Ehrenamtsförderung, Gesundheit, Integration und Inklusion, Jugendarbeit, Klima-, Natur- und Umweltschutz oder Gleichstellung kreativ tätig seien. Die Vision dieser Kooperation sei es, besonderes Engagement von Sportvereinen in den genannten Bereichen durch Förderung und Honorierung herauszufordern. Besonders erwähnenswert sei hierbei, dass hierbei nicht der Spitzensport, der Rekord oder der Sieg ausgezeichnet, sondern vielmehr beispielhaftes, gesellschaftliches und soziales Engagement in den Fokus gestellt werde.
Namens der Sportvereine des Sportkreises Buchen dankte er in Zusammenhang mit diesem Auszeichnungswettbewerb vor allem noch einmal der Volksbank Franken und vor allem dem Vorstand für dessen Engagement, ferner den 9 teilgenommenen Sportvereinen für deren geleistete hervorragende und vorbildliche Projektarbeit.
Wie er weiter noch besonders betonen und hervorheben konnte, gehörten sportliche Leistung und Motivation untrennbar zusammen. Das eine funktioniere nicht ohne das andere. Beides anzustoßen und damit auch die Bereitschaft zu mehr Aktivität, Bewegung und vor allem ehrenamtliches Engagement zu wecken, zähle zu den besonderen Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft.
Wie Sportkreisvorsitzender sodann nach der nochmaligen namentlichen Vorstellung der fünf Jury-Mitglieder bei zu Beginn der Vorstellung der 12 eingereichten und bewerteten Projektarbeiten aufzeigen und feststellen konnte, sei es der Jury auch in diesem Jahr wieder nicht leicht gefallen sei, unter den eingereichten Projekten, deren Bewerbung bei den „Sternen des Sports“ seit 2017 erstmals ausschließlich online erfolgte, die Siegerprojekte zu ermitteln.
Nach eingehender Beratung habe dann am Ende aber dann doch die eingereichte Projektarbeit des TSV Buchen „Enkel trainieren Großeltern“ die Jury besonders überzeugt und somit den 1. Platz belegt, der mit einem Preisgeld von 1.500 € dotiert wurde. In der Begründung wurde vom Sportkreisvorsitzenden angeführt, dass der TSV Buchen in seiner langjährigen Vereinsgeschichte grundlegende, gesellschaftliche Wandlungen vollzogen und es dabei verstanden hat, sich abzeichnende Interessen der Bevölkerung zu erkennen und sich sportlich stets weiterzuentwickeln. Der Verein stellt sich im Bereich des Gesundheitssports z. B. durch den Ausbau des Seniorensports den neuen Herausforderungen der heutigen Zeit und bietet zudem auch Möglichkeiten an präventiven Sportabgeboten an. Große Aufmerksamkeit wird im TSV Buchen auch auf die Jugendarbeit gelegt. Im Rahmen des Projekts „Kinder trainieren Großeltern“ legt der Verein großen Wert auf den generationsübergreifenden Sport.  Hierbei leitet der Verein Enkel wie auch die ältere Generation zum gemeinsamen Turnen und zur Bewegung an. Die enge Bindung von Enkeln und Großeltern macht es vor allem den Älteren einfacher, mitzumachen. Dieses Sportangebot lädt alle Interessierten zum Mitmachen ein, auch ohne verwandtschaftliche Bindung.  Zudem sind die Sportangebote vorbildlich und innovativ und sollen neben Senioren vor allem auch Kindern und Jugendlichen zum Mitmachen animieren. Hier hilft der Sport zwischen Kindern, Jugendlichen Senioren soziale Kompetenz und gesellschaftliche Werte zu vermitteln. und fördert zudem Annäherung und gegenseitige Akzeptanz.

Außerdem ist es dem TSV Buchen gelungen, in enger Kooperaiton mit dem Burghardt-Gymnasium Buchen durch das dortige Sportprofil gelungen, junge Übungsleiter mit der C-Lizenz auch für die Vereine im Umfeld von Buchen auszubilden sowie Senioren als Mitglieder zu gewinnen und sportlich zu aktivieren. Seit Jahren schon pflegt der TSV Buchen mehrere Kooperationen mit Schulen und Kindergärten.
Erwähnenswert ist auch noch das Engagement des TSV Buchen durch die Bereitstellung von verschiedenen Sportabgeboten für Geflüchtete. Sport fördert hier Annäherung und gegenseitiges Kennenlernen und schafft so die Voraussetzung für Integration. Um die Qualität der Ausbildung für Übungsleiter und das Sportangebot zu erweitern, wird derzeit an die bestehende Vereinssporthalle ein Gymnastikraum, der mehrere Funktionen erfüllen wird, angebaut. Die Dietmar-Hopp-Stiftung hat dem TSV Buchen für das Projekt „Enkel trainieren Großeltern“ unter vielen Bewerbern mit einer Prämie von 20.000 €ausgezeichnet. Dieses Projekt wurde von der Jury nun mit dem 1. Platz belohnt und mit einem Geldpreis von 1.500 € sowie mit dem „Großen Stern des Sports in Bronze“ ausgezeichnet und geehrt.
Den 2. Platz belegte der Golfclub Mudau mit seinem Projekt „Unter-stützung  von Stiftungen durch Benefizturniere - Förderung der Ju-gendarbeit“. Seit Jahren schon stellt sich der Golfclub Mudau diesem sozialen Engagement in herausragender Weise. Jedes Jahr finden auf der 18-Loch-Anlage mehrere Benefizturniere zugunsten von Stiftungen statt, die der Club finanziell durch Spenden unterstützt. So konnte der Golfclub Mudau durch diese Turniere Spenden in der Höhe von 13.500 €generieren, die überwiegend sozialen Einrichtungen wie „Onko Activ e. V.“, „Bürgerstiftung Mosbach“ und „Kinderkrebshilfe“ zu Gute kommen.
Ferner werden beim Golfclub Mudau durch das Schulgolfprojekt mit dem Burghardt-Gymnasium Buchen Standards im Training und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen gesichert. Der Sport soll hier helfen, Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenz und und gesellschaftliche Grundwerte zu vermitteln. Weitere Ziele sind aktives Lernen und motorisches Training sowie Erfolgserlebnisse durch die Jugendarbeit zur Förderung des Golfsports, und darüber hinaus garantiert ein speziell gefördertes Training einen schnellen Lerneffekt und persönliche Erfolgserlebnisse. Zweck dieses Projekts ist es, Jugendliche in den Golfclub zu integrieren.
Als Gewinnpreis durfte der Golfclub Mudau den „Kleinen Stern des Sports in Bronze“ sowie einen Geldpreis in Höhe von 750 € in Empfang nehmen.
Den 3. Platz belegten gemeinsam der TCG Götzingen e. V. und die Eintracht 1993 Walldürn e. V. mit ihren nach Meinung der Jury gleichwertigen Projekten „Pfingstspiele ohne Grenzen - Integration von Flüchtlingen und Stärkung der gesamten Dorfgemeinschaft (Projekt des TCG Götzingen e. V.) und. „Schiedsrichter-Abteilung der Eintracht 93  mit besonderem Pfiff sowie gelebte Inklusion bei der Eintracht 93 (Doppelprojekt der Eintracht 1993 Walldürn e. V. Beide Vereine durften aus den Händen des Sportkreisvorsitzenden Manfred Jehle und der Bankdirektorin Karin Fleischer ebenfalls jeweils einen „Kleinen Stern des Sports in Bronze“ sowie einen jeweiligen Geldpreis von 250 € in Empfang nehmen.
Alle anderen eingereichten Projektarbeiten wurden jeweils mit einem Anerkennungspreis in Höhe von jeweils 150 € ausgezeichnet: der Schachclub Buchen mit seinem Projekt „Schachprojekt in Myanmar, Leistungsmotivation, Kinder und Jugendliche“, der TC „Grün-Weiß“ Buchen mit seinem Projekt „Gemeinnützigkeit und soziales Engagement - Ableistung von gemeinnützigen Sozialstunden nach Weisung der Jugendgerichtshilfe“, , der TSV Frankonia Höpfingen mit seinem Projekt „Vom Kleinkind bis ins hohe Alter - der TSV Höpfingen begleitet die Menschen“, der TV 1897 Sennfeld e. V. mit seinem Projekt „Kinder stark machen - Turnshow beim Dorffest. Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen. Generationsübergreifende Zusammenarbeit“, der VfB Altheim mit seinem Projekt „Verschiedene Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen - Kinder und Jugendliche für ein lebenslanges Sporttreiben begeistern“, sowie der TC „Rot-Weiß“ Walldürn mit seinem Projekt „ Jugendtage, Jugendwoche, Tennis-Schnuppertage, Ferienprogramm“.
Nachdem dann der Gewinner des 1. Preises und damit des großen Sterns des Sports in Bronze“, der TSV Buchen, alle Anwesenden dann schließlich noch mit dem Auftritt der Gruppe Enkel trainieren Großenkel“ überrascht hatte, nahm dann zum Abschluss dieser Preisverleihungsfeierstunde Bankdirektorin Karin Fleischer dann schließlich noch die Gelegenheit wahr, im Verlauf ihres kurzen Schlusswort insbesondere noch einmal der Jury und allen teilnehmenden Vereinen für deren Engagement zu danken und allen Jurymitgliedern ein kleines Dankpräsent zu überreichen.



Sterne des Sports 2016

Die Preisverleihung „Sterne des Sports“ gehört inzwischen zum festen Bestandteil im Terminkalender der Volksbank Franken in Buchen. Alljährlich würdigen die Volks- und Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit den Deutschen Olympischen Sportbund das Engagement der Vereine und ihrer Mitglieder, die sich mit ihrem Einsatz, ihren Ideen und ihren Taten über das sportliche Geschehen hinaus betätigen.  
Auch in diesem Jahr haben sich wieder zahlreiche Sportler und Sportvereine aus unserer Region am Auszeichnungswettbewerb „Sterne des Sports“ beteiligt, ihre Arbeiten eingereicht und es der Jury nicht leicht gemacht die Sieger zu ermitteln.  
Am Donnerstagabend war es schließlich wieder soweit die besten kreativen Ideen und Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Jugendarbeit, Integration und Gleichstellung zu würdigen und die Preisträger im Sitzungssaal der Volksbank Franken in der Hauptstelle in Buchen auszuzeichnen.
Dort hieß Bankdirektorin Karin Fleischer in Anwesenheit der beiden Bankdirektoren Klaus Holderbach und Rainer Kehl neben den engagierten Sportlern auch die jeweiligen Vertreter ihrer Gemeinden willkommen, die ebenso wie der Erste Landesbeamte des Neckar-Odenwald-Kreises Dr. Björn-Christian Kleih, der Vorsitzende des Sportkreises Buchen, Manfred Jehle, Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger der Einladung gefolgt waren.
Erfreut zeigte sich Bankdirektorin Karin Fleischer über die innovativen und kreativen Ideen der insgesamt zwölf teilnehmenden Vereine und unterstrich dabei das große gesellschaftliche, ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder
Ziel des Wettbewerbes sei das soziale und bürgerliche Engagement der Sportvereine in den verschiedenen Bereichen außerhalb der Wettkampfstätten in die Öffentlichkeit zu tragen und andere zur Nachahmung zu ermuntern, so die Bankdirektorin Karin Fleischer.
Rückblickend verwies sie auf die Projekte der vergangenen Jahre, die seitens der Volksbank Franken mit Geldpreisen in Höhe von 24.000.- Euro ausgezeichnet wurden.
In seinem Grußwort unterstrich der Erste Landesbeamte Dr. Björn-Christian Kleih den genossenschaftlichen Gedanken der Volks-und Raiffeisenbanken und würdigte zugleich die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen. Sie seien zugleich ein tragender wie auch prägender Teil der Bürgergesellschaft, die mit ihrem Einsatz für Umweltschutz, Integration und  ihrem Einsatz in verschiedenen anderen Bereichen wie die Sterne ein Hoffnungszeichen seien und zugleich Qualitätssiegel darstellen, so der Erste Landesbeamte.
Vor der eigentlichen Preisverleihung verdeutlichte  Mudaus Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, zugleich Jurymitglied und Sprecher der Bürgermeister aller teilnehmenden Gemeinden den Stellenwert dieses Wettbewerbes. Erfreut zeigte sich Dr. Norbert Rippberger über die rege Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb und nahm gleichzeitig die Gelegenheit zum Anlass allen teilnehmenden Vereinen für ihr Engagement zu danken. In seinem Grußwort hob Bürgermeister Rippberger die große Bandbreite innerhalb der Vereine hervor, die den Mitgliedern viele Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Freizeit biete. Der Wettbewerb der Volksbank Franken biete für sie eine ideale Plattform sich auch außerhalb der Vereinsarbeit zu präsentieren, so Dr. Norbert Rippberger  verbunden mit seinem Dank an die anwesende Vorstandschaft des Geldinstitutes.
Vor der anschließenden Preisvergabe stellte der Sportkreisvorsitzende Manfred Jehle den Anwesenden alle eingereichten Arbeiten vor und zeigte sich erfreut über deren Ideenreichtum. Auch in diesem Jahr sei es der Jury nicht leicht gefallen die eingereichten Projekte zu bewerten und daraus die Sieger zu ermitteln, so der Sportkreisvorsitzende.
Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbes, die Turnerjugend vom Turnverein 1848 Walldürn, überraschten die Anwesenden mit ihrer Tanzeinlage und unterstrichen dabei sehr deutlich warum sie ganz oben auf dem Treppchen stehen. Der Sportkreisvorsitzende erläuterte darauf das Engagement des Vereines der es sich seit Längerem zur Aufgabe macht Kindern und Jugendliche die Freude am Sport und Spiel zu vermitteln. Mit ihrer Turn Show „Der kleine Tag“ und ihrer neuerlichen Choreographie „Weg o togehter“, widmeten sich die Kinder mit ihren Übungsleitern dem Thema Integration und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zu dieser Thematik, so der Sportkreisvorsitzende Manfred Jehle in seiner Laudatio. Mit großem Applaus wurden die jungen Damen in die Zugabe Runde begleitet, ehe die Bankdirektorin Karin Fleischer die Preisübergabe vornahm die den Siegern die stolze Summe von 1.500 Euro beschert.
Einen mehr als interessanten Beitrag lieferte auch der TSV Götzingen, deren Kinder und Jugendliche die Idee entwickelten ein Fußball-Camp in Uganda zu organisieren und damit entgegen der vorherrschenden Tradition junge Mädchen in den Sport mit einzubinden, die dort sonst nur als zweitrangig gelten. Ausgerüstet mit rund einer halben Tonne Material machten die sich letztlich auf nach Uganda und ihr Turnier unter dem Motto: You`ll never walk alone“, war letztlich so erfolgreich wie auch die zwischenmenschlichen Begegnungen außerhalb des Spielfeldes. Mit einem kurzen Filmausschnitt dokumentierten die jungen Damen ihre Reise nach Afrika und ernteten dafür nicht nur großen Applaus, sondern auch einen Geldpreis in Höhe von 750.- Euro den die Bankdirektorin Karin Fleischer überreichte. Die beiden 3. Plätze gingen schließlich an den VfB Altheim für sein Engagement in Sachen Klima, Natur- und Umweltschutz im Bereich seiner Sportanlagen. Darauf legt auch der TC GW Buchen großen Wert und hat sich in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern unter dem Motto: Einer für Alle - Alle für einen“ engagiert den Außenbereich seiner Sportanlagen zu hegen und zu pflegen, was letztlich zu einem attraktiven Landschaftsbild im Mühltal führte. Beide Vereine wurden dafür mit einem Stern und einem Geldpreis in Höhe von jeweils 250.- Euro ausgezeichnet.
Des Weiteren gab es Anerkennungspreis für alle anderen eingereichten Arbeiten. Damit würdigte der Sportkreisvorsitzende Manfred Jehle das Engagement des TC Blau-Weiss Altheim in der Kategorie Familien, Kinder und Jugendliche, der es zur Aufgabe gemacht hat jugendliche Mitglieder zu gewinnen, das Miteinander zu stärken sowie die Gesundheitsförderung durch aktive Bewegung zu fördern. In der Kategorie Bildung und Qualifikation in Zusammenhang mit Familien, Kindern und Jugendlichen war einmal mehr auch der Schachclub Buchen engagiert in seinem Bestreben Jugendliche in das Vereinsleben einzubinden. Der FC Donebach hat es sich zur Aufgabe gemacht unter der Leitung einer qualifizierten Sporttherapeutin die Ausdauer und Fitness im Alter zu fördern und erhielt dafür ebenso einen Anerkennungspreis wie auch der FSV Dornberg, der sich seit Jahren um die Integration der Asylbewerber in Hardheim bemüht und entsprechend Möglichkeiten im Sportverein bietet damit sich dort die Jugendlichen betätigen können und gleichzeitig Kontakte zu einheimischen Vereinsmitgliedern bekommen.
Weitere Anerkennungspreise gingen auch an den TCC Götzingen in der Kategorie Integration, Kinder und Jugendliche und seinem Ziel der Gewinnung neuer Mitglieder, die Förderung der Jugend und Nachhaltigkeit zu erzielen.
Der Förderverein Handball-Neckar-Odenwald-Tauber hat das Bestreben Jugendliche mit gezielten Maßnahmen weiterzubilden und zu fördern. Dessen Engagement würdigte die Jury ebenfalls mit einem Anerkennungspreis wie die Bereitschaft des TSV Frankonia Höpfingen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Kleinkinder spielerisch an den Sport heranzuführen und ihnen gleichzeitig die Berührungsängste zu nehmen. Eine weitere Auszeichnung ging an den Tennisclub Rot-Weiss Walldürn und seinem langjährigen Engagement bei der Ferienbetreuung von Kindern und seinem Ziel Jugendlichen den Tennissport näher zu bringen.
Abschließend nahm Bankdirektorin Karin Fleischer die Gelegenheit zum Anlass der Jury und allen teilnehmenden Vereinen für ihr Engagement zu danken.
Mit dem abschließenden Fototermin endete die diesjährige Preisverleihung der „Sterne des Sports“, ehe die Bankdirektorin Karin Fleischer zum anschließenden Imbiss einlud, verbunden mit ihrem Wunsch an die Sportvereine auch im nächsten Jahr wieder so engagiert an dem Wettbewerb teilzunehmen.



Sportkreistag 2013

 

34. Sportkreistag des Sportkreises Buchen in Seckach 

 Neuwahlen, Ehrungen und Verabschiedungen.

chh. 

 
Flotte Weisen der Musikkapelle Seckach leiteten den 34. Kreistag des Sportkreises Buchen ein, den  Manfred Jehle als kommissarischer Vorsitzender mit herzlichen Willkommensgrüßen eröffnete und erfreut feststellen konnte, dass 70 % der angeschlossenen Vereine der Einladung gefolgt waren. Er dankte den Vereinsdelegierten für ihre Teilnahme und entbot den Ehrengästen, unter ihnen Ehrenvorsitzender Rudi Arnold sowie sein Amtsvorgänger Peter Nirmaier, seine besonderen Grüße.
 
Den Reigen der Grußworte eröffnete MdB Alois Gerig, der mit der Feststellung „Sportvereine sind das Rückgrat der Vereinswelt“ eben diesen Vereinen Dank und Anerkennung zollte für ihre großartige Leistung. Er würdigte deren Engagement im Ehrenamt und rief dazu auf, darin nicht nachzulassen. Kultur und Sport sind für unsere Bevölkerung von großer Bedeutung, resümierte MdL Peter Hauk und sprach aktuelle Themen an wie die Auswirkung der Ganztagsschulen für die Vereine, den Stellenwert des Ehrenamtes und die Notwendigkeit den Vereinssport zu erhalten, wobei die Politik die Rahmenbedingungen schaffen müsse. Aber auch der Sport müsse sich ändern und an Entwicklungen orientieren. Dank an die Ehrenamtlichen und die Vereine formulierte auch Bürgermeister Thomas Ludwig, der die Sportler in Seckach willkommen hieß, ebenso wie der Vorsitzende des gastgebenden Sportvereins Martin Müller.
 
Grüße und Glückwünsche aus Karlsruhe überbrachte BSB-Präsident Heinz Janalik, der registrierte, dass im Sportkreis Buchen die Politik dem Sport gegenüber erfreulich aufgeschlossen sei. Sein Dank galt Sportvereinen und Kommunen, verbunden mit Wertschätzung und Lob für das ehrenamtliche Engagement. Janalik sprach auch die Problematik aus der neuen Bildungsstruktur und dem neuen Schulsystem an. Gleichzeitig rief er dazu auf, die Jugend zum Ehrenamt zu erziehen und anzuleiten, den Jugendlichen vorzuleben, dass WIR wichtiger sei als ICH. Der Sport ist für unsere Gesellschaft ein zentrales Element, ohne das unser Leben viel ärmer wäre, betonte Landrat Dr. Achim Brötel, deswegen verdiene der Sport auch die Unterstützung der Politik, die es nicht bei „warmen Worten“ lassen sollte. Er dankte den Vereinen und allen Sportfunktionären für ihren großen Einsatz für den Breitensport. Hinweise gab er noch zum beim Neckar-Odenwald-Kreis zur Unterstützung der Vereine neu eingerichteten Ehrenamts-Zentrum und stellte fest, dass man seitens des NOK wenn irgend möglich auch den Sport-Austausch mit dem Komitat Vas/Ungarn trotz der erschwerten Bedingungen dort weiterpflegen möchte. Er schloss mit einem „Glück auf!“ für den Sportkreis und die Vereine.
 
Mit dem Resümee der letzten drei Jahre im Sportkreis Buchen verband Vorsitzender Jehle einen Blick auf die Herausforderungen der Zukunft für den Sport unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Er verwies auf den Wechsel im Amt des Vorsitzenden sowie den Umzug der Geschäftstelle und auch die Einrichtung einer eigenen Homepage (www.sportkreis-buchen.de). Zudem wurden zahlreiche Informationsveranstaltungen und Schulungen durchgeführt, wie beispielsweise  „Sexualisierte Gewalt im Sportverein“, die Podiumsdiskussion „Quo vadis Ehrenamt?“ oder auch das NOK-Gesundheitsforum. Dabei bemängelte er das teilweise geringe Interesse seitens der Vereine. 128 Vereine zählt der Sportkreis derzeit mit 36.572 Mitgliedern in 13 Fachschaften. Jehle bilanziert auch die Aktivitäten und Veranstaltungen des wie Sport-Gala mit Sportlerwahl oder Jugend-Austausch mit VAS/Ungarn.  Die finanzielle Unterstützung durch das Land, den Landkreis und die Kommunen sprach er ebenso an wie die DOSB/Volksbank-Initiative „Sterne des Sport“ und natürlich auch aktuelle sportpolitische Themen. Seine Ausführungen endeten mit dem Dank an Vereine, BSB, NOK und Gemeinden sowie die Mitstreiter in der Vorstandschaft.
 
Kassenwart Klaus Müller konnte über geordnete finanzielle Verhältnisse berichten und bekam von den Kassenprüfern Manfred Weber und Martin Pisch eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Der Vorstandschaft wurde einstimmig Entlastung erteilt. Thilo Böttcher informierte über die Situation hinsichtlich des Sportabzeichens und vor allem über die Neuerungen bei Leistungen und Prüfungen. Das Konzept des BSB zur Ausbildung von Vereins-Managern, ein unter dem Gesichtspunkt der gesellschaftlichen Veränderungen ungemein wichtiger Faktor, stellte BSB-Geschäftsführer Eitel vor.
 
Gemeinsam nahmen Präsident Janalik und Vorsitzender Jehle die angenehme Aufgabe der Ehrung und Verabschiedung verdienter Sportfunktionäre nebst Laudatio  vor.  Kurt Schölch (FC Donebach) erhielt für 16 Jahre als zweiter Vorsitzender die BSB-Ehrennadel in Silber nebst Urkunde, ebenso Werner Mohr (SV Waldhausen) für 15 Jahre Engagement als Vorsitzender der Sportkreisjugend. Renate Gogollok (VfL Eberstadt) erhielt die BSB-Ehrennadel in Gold, sie ist seit 1992 in der Kreisvorstandschaft aktiv als Frauenwartin.
 
Auch zwei Verabschiedungen standen an. Zunächst zollte Manfred Jehle seinem Vorgänger Peter Nirmaier Dank und Anerkennung für 16 Amtsjahre als Sportkreis-Vorsitzender und seine besonderen Verdienste wie beispielsweise die Initiierung der Sportkreis-Gala mit Sportlerwahl. 27 Jahre war Bruno Trunk als Koordinator für das Programm „Kooperation Schule : Verein“ tätig und gibt als „Mann der ersten Stunde“ dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Beiden scheidenden Funktionären galt  Dank und Anerkennung für ihr großes Engagement, Urkunde und Präsente unterstrichen die Wertschätzung.
 
Mit ausschließlich einstimmigen Voten wurde folgende Mannschaft bei den Neuwahlen bestellt:  Vorsitzender Manfred Jehle (Buchen),
1. Stellvertreter Jürgen Galm (Osterburken), 2. Stellvertreter Helmut Ebert (Buchen), Kassenwart Klaus Müller (Hettingen), Schrift- und Pressewart Walter Jaufmann (Götzingen), Frauenwartin Renate Gogollok (Eberstadt), Sportabzeichen-Obmann Thilo Böttcher (Walldürn), Kassenprüfer Manfred Weber (Waldhausen) und Martin Pisch (Osterburken). Von der Versammlung bestätigt wurden die in ihren Gremien gewählten Werner  Mohr als Vorsitzender der Sportkreisjugend und Kurt Bonaszewski als Vertreter der Fachschaften in der Vorstandschaft. Zum Koordinator für die „Kooperation Schule : Verein“ wurde Klaus Fröbel neu bestellt.
 
Abschließend wurden noch als Delegierte für den BSB-Sportbundtag am 15. Juni in Wiesloch bestätigt: Rudi Arnold, Kurt Bonaszweski, Helmut Ebert, Walter Jaufmann, Manfred Jehle, Werner Mohr, Jürgen Mellinger, Klaus Müller und Manfred Röckel. Zum Tagungsort für den Kreistag 2016 wurde Walldürn bestimmt. Mit Dank an Delegierte, Gastgeber und Gäste und einem kurzen Schlussappell beschloss Manfred Jehle den sehr harmonisch verlaufenen Sportkreistag 2013, der mit dem „Badnerlied“ wie begonnen musikalisch ausklang.
 
Der neu gewählte Sportkreisvorstand
 
 
(vl.) Th.Böttcher, J. Galm, W. Mohr, R. Gogollok, K. Bonaszewski, W. Jaufmann,
Kl. Müller, M. Jehle, R. Arnold Ehrenkreisvorsitzender, H. Ebert,
Kl. Fröbel Sportkreiskoordinator, Kooperation-Schule-Verein.  (Bild chh.)                 
 

Ehrung verdienstvoller Ehrenamtlicher durch den Badischen Sportbund
 
Je weniger Ehrenamtliche sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen, desto höher muss deren Leistung bewertet und anerkannt werden. Insbesondere, wenn Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeitgeleistetwurden. Aus diesemGrund zeichnete der Präsident des Badischen Sportbundes (BSB), Heinz Janalik, am Montag im Haus des Sports in Karlsruhe verdienstvolle Ehrenamtliche
mit der Goldenen Ehrennadel des BSB aus. Das BSB-Präsidium war nahezu vollständig anwesend, ebenso Geschäftsführer Roland Eitel. In einer feierlich-lockeren Atmosphäre, musikalisch gestaltet vom Duo „Vai mo“, konnten Teilnehmer aus sieben Sportkreisen Ehrung, Präsent und anerkennende Worte in Empfang nehmen. Der Sportkreis Buchen war unter Führung des Kreisvorsitzenden Manfred
Jehle mit fünf Teilnehmern vertreten. In seiner Laudatio bezeichnete Janalik die Anwesenden als „die personifizierte Unersetzbarkeit.“ Besonderer Dank galt auch den jeweiligen Partnern für die umfassende Unterstützung im Hintergrund. „Sie sind die stillen Helden auf der Hinterbühne des Ehrenamts, die bereit sind, auf vieles zu verzichten, damit ihre Helden in der Öffentlichkeit eine gute Figur abgeben“.
In einer Gesellschaft bar jeder Idylle, dominiert von überwiegend negativen Nachrichten, sei der Einzelne zu persönlichen Stellungnahmen und somit Sinnentscheidungen gezwungen. Resignative Zurückhaltung und Passivität stünden derEntscheidung für aktives und sinnvolles Handeln gegenüber. Diese Alternativen seien insbesondere für Sportverein und Vereinsleben als Mikrokosmos von Welt und Gesellschaft gültig. In einer zwiespältigen Umgebung aus Sieg und Niederlage, Unterstützung und Gleichgültigkeit hätten die zu Ehrenden auf der Grundlage der eigenen Sinnhorizonte Aufgaben und Funktionen übernommen. Eine Entscheidung für aktives Handeln, ohne Garantie für Lob und Wertschätzung. 23 Mio. Menschen über 14 Jahre gingen einem freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement nach, was einem Bevölkerungsanteil von gut 36 Prozent entspreche. Den Löwenanteil verbuche der organisierte Sport mit 11 Prozent. Von deren Leistungen profitiere auch der nichtorganisierte Sport. „Was Ehrenamtliche tun, lässt sich nicht verordnen. Es entsteht aus eigenem Antrieb. Niemals kann Sinnvolles per Anweisung verordnet werden, weil Sinnentscheidungen immer subjektive Entscheidungen sind. Die Übernahme eines Ehrenamts ist eine solche Sinnentscheidung. Wer gelernt habe, zu geben und nicht nur zu nehmen, wer gelernt habe, nicht nur das Ich zu sehen, sondern gleichzeitig auch das Wir zu leben, nehme sozialpolitischeVerantwortungohne zuzögernan. Für das Ausfüllen dieser Vorbildfunktion gelte es, Anerkennung zu leisten als Ausdruck von Respekt und Dankbarkeit. Anschließend rief Präsident Janalik alle 20 Eingeladenen zur Ehrung vor das Auditorium, wobei er neben Überreichung von Ehrennadel und Präsent auch eine persönliche Kurz-Laudatio vornahm. Spitzenreiterin mit der längsten ehrenamtlich geleisteten Arbeit war bei den DamenGerlinde Flad von der TGAuemit 37 Jahren in den verschiedensten Funktionen, bei den Herren kam Friedbert Mündörfer vom Mannheimer Fecht-Club auf 58 Jahre in unterschiedlichen Ämtern. Mit 80 Jahren war Brigitte Kopp, über 34 Jahre hinweg Kassenwartin des Budo Clubs Karlsruhe und Trägerin des schwarzen Gürtels in Jiu-Jitsu, die älteste Ausgezeichnete. Nach den unter Applaus vorgenommenen Ehrungen endete der offizielle Teil, an den sich noch ein gemütliches Beisammensein anschloss. Aus dem Sportkreis Buchen wurden geehrt: Renate Künzig/TSV Buchen - 36 Jahre geschäftsführende Beisitzerin. „Ich war überrascht und habe mich riesig gefreut über die Auszeichnung. Das war eine Würdigung meiner und unserer Arbeit. Die macht mir nach wie vor ungeheuer Spaß. Ich bin zufrieden“.
Kurt Henn/TSV Buchen - 20 Jahre Turnhallenausschuss: „Die Ehrung bedeutet mir sehr viel, aber ich bekomme auch ein schlechtes Gewissen dabei. Ich vermute, ich habe noch zu wenig getan
und hätte eigentlichmehr tunmüssen angesichts der Leistungen der weiteren Ausgezeichneten. Oder ich werde in Zukunft erst recht mehr leisten. Das garantiere ich Ihnen. Dieses Amt für Menschen hat auch uns zufrieden gemacht, so ein Amt kann einen selbst glücklich machen“.
Klaus Müller/FC Hettingen - 32 Jahre Abteilungsleiter Turnen: „Die Auszeichnung ist für mich die Bestätigung für die Sinnhaftigkeit eines langen Ehrenamts. Wobei ich besonders das Gemeinschaftserlebnis in Verein und Mannschaft hervorheben möchte“.
Bernhard Röckel/TSV Buchen - 20 Jahre Schriftführer im Vorstand: „Ein sehr schöner Abend. Präsident Janalik hatte ich ja schon während meiner Studienzeit als meinen Mentor kennengelernt. Es ist schön, dass diese Ehrungen stattfinden, denn es gibt immer weniger Engagierte. Gerade in den letzten Jahren lässt das Ehrenamt meines Erachtens sehr stark nach. Die Bereitschaft, ins Ehrenamt zu gehen, nimmt ab. Berufliche Anforderungen, weniger Kinder und Jugendliche, Landflucht junger und gut ausgebildeter Menschen, all das macht es nicht einfacher. Über die noch verbliebenen Ehrenamtlichen muss man froh sein, deshalb gehört so eine Ehrung ein fach dazu“.
Hans-Joachim Schwab/TSV Buchen - 24 Jahre geschäftsführender Beisitzer: „Eine schöne Zeremonie. Präsident Janalik macht das echt toll. Aber wir sind geehrt worden, und wie viele sind da
draußen, die genauso ihre Ämter ausfüllen? Die Einladung heute und die damit verbundenen Würdigung des Ehrenamts ist toll, aber da sind viele, viele, viele andere im Hintergrund, die wahrscheinlich noch mehr Stunden gearbeitet haben als wir“.
Manfred Jehle/Sportkreisvorsitzender Buchen: „Ein sehr gelungener Ehrungsabend. Für mich natürlich auch deshalb, weil viele Teilnehmer aus dem Sportkreis Buchen dabei waren. Und das sind Leute, die es auch verdient haben, die sehr viel ehrenamtliche Arbeit leisten. Wie Präsident Janalik schon sagte, wird die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher immer schwieriger. Um so höher muss man die Leistung der Ausgezeichneten bewerten“.


Neueröffnung der Sportkreisgeschäftsstelle

 

 

Neueröffnung der Sportkreisgeschäftsstelle des Sportkreises Buchen am 29.09.2011

Ein besonders erfreuliches Ereignis war für den Sportkreis Buchen die offizielle Eröffnung seiner neuen Geschäftstelle in der Abt-Bessel-Straße 4 in Buchen. Mit großer Freude konnte Vorsitzender Manfred Jehle zur Neueröffnung zahlreiche Ehrengäste neben den Vorstandsmitgliedern in den Räumen der im Gebäude der Sparkasse Neckartal-Odenwald untergebrachten Geschäftsstelle willkommen heißen. So galten besondere Grüße dem ersten NOK-Landesbeamten Herrn Wuttke, Buchens Bürgermeister Roland Burger, dem BSB-Präsidenten Heinz Janalik, Herrn Kistner vom Vorstand der Volksbank Franken und last but not least der Sparkasse als Vermieter und Hausherrn, vertreten durch Herrn Dörr und Zweigstellenleiterin Frau Jaufmann. Ihnen allen dankte Manfred Jehle für ihr Kommen und verband damit den Dank des Sportkreises für die Unterstützung. Jehle zeigte sich erfreut, dass man in der Kernstadt geeignete neue Räumlichkeiten finden konnte und stellte diese den Gästen vor. Man fühle sich in diesen neu gestalteten freundlichen Räumlichkeiten wohl und werde sich bemühen, von hier aus in Zukunft Sport und Sportvereine im Sportkreis Buchen nach Kräften zu unterstützen. Er dankte in diesem Zusammenhang den Mitgliedern der geschäftsführenden Vorstandschaft sowie dem Ehrenvorsitzenden Rudi Arnold für Engagement und Unterstützung bei dieser Tätigkeit.

Dass das tragfähige Fundament ehrenamtlicher Tätigkeit im Sportkreis Buchen erhalten bleibe, dass die neue Geschäftselle an zentraler Stelle eine hilfreiche Kontaktstelle die für Sportvereine sein werde, war der große Wunsch von Bürgermeister Burger. Er verband mit seinen Ausführungen den Dank für das ehrenamtliche Engagement der Sportfunktionäre und wünschte dem Sportkreis alles Gute und erfolgreiche Arbeit an dem neuen Standort. Man sei im Neckar-Odenwald-Kreis zwar ein „armer“ Landkreis, sei aber „reich“ an Menschen mit ehrenamtlichem Engagement und wolle solchen Einsatz auch weiterhin nach Kräften unterstützen, stelle Herr Wuttke als Vertreter des Landrates fest. Mit seinen guten Wünschen verband er Anerkennung und Dank für das bemerkenswerte Engagement im Bereich Sport.

Die Inbetriebnahme der neuen Geschäftsstelle wertete BSB-Präsident Janalik als einen bedeutsamen Moment, gehe solch neues „Einhausen“ doch nicht selten einher mit neuen Denk- und Arbeitsstrukturen. Das wünschte er dem Sportkreis Buchen, einem ländlich strukturierten Sportkreis, für den die meist etwas abwertend gemeinten Begriffe wie „Hinterland“ oder „Badisch Sibirien“ keineswegs mehr zuträfen, vielmehr zähle der Sportkreis mit seinem bemerkenswerten ehrenamtlichen Engagement durchaus zu den wichtigen Faktoren im BSB, gerade beispielsweise im Bemühen um den um sich greifenden nicht organisierten Sport. Hier komme, führte Janalik weiter aus, auf die Sportvereine eine ganz besondere Herausforderung zu, die sehr zu denken gebe. Es sei für Sportvereine durchaus problematisch, ja eine nicht zu unterschätzende Gefahr, wenn beispielsweise in Stuttgart schon heute rund 60 % des alltäglichen Sportgeschehens „nicht organisiert“ außerhalb der Sportvereine ablaufe. Da bestehe eine ernst zu nehmende Gefahr. Hier sieht er die Vereine gefordert, neue Impulse und Ideensind gefragt und dringend notwendig. Es werde keineswegs einfach sein, solche Zukunftsherausforderungen zu meistern. Da sei neue Dynamik gefragt, diese wünschte auch er dem Sportkreis Buchen unter dem neuen Vorsitzenden sowie in der neuen Geschäftstelle und sicherte dafür die Unterstützung aus Karlsruhe zu.

Manfred Jehle dankte allen Rednern für ihre Ausführungen und die guten Wünsche, bat gleichzeitig um tatkräftige Unterstützung der Arbeit des Sportkreises auch in der Zukunft. Anschließend lud er zu einem kleinen Umtrunk verbunden mit interessanten und aufschlussreichen Gesprächen ein. (jm) W. Jaufmann 
 Vorstand des Sportkreises Buchen mit Ehrengästen

Ehrengäste und Vorstandsmitglieder: (v.l.n.r) 

Thilo Böttcher, Jürgen Galm, Walter Jaufmann, Klaus Müller, Klaus Zimmermann,

Martina Schwing, H. Kistner, Renate Gogollok, BSB-Präsident Heinz Janalik,

Manfred Jehle, 1. Landesbeamter M. Wuttke, Bürgermeister R. Burger,

Ehrenvorsitzender R. Arnold, H. Dörr.



Neuer Vorstand des Radezirks RNO gewählt

 
Neuer Vorstand des Radezirks RNO gewählt.

Am Samstag, den 10.01.2015 fand die außerordentliche Jahreshauptversammlung des Radsportbezirks Rhein-Neckar-Odenwald im Vereinsheim des TSV Birkenau statt. Im Rahmen der JHV wurde ein neuer Vorstand gewählt. Als 1. Vorsitzender wurde Horst Krayer gewählt. 2. Vorsitzender ist Dieter Endres. Hubertus Thielsch ist neuer Fachwart Rennsport und Thomas Bleuel wurde zum Pressewart gewählt.